Das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik in Bezug auf die Altersvorsorge geht verloren. Das zeigt eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag eines großen Versicherers.
Die Bundesregierung plant, das Umlageverfahren in der gesetzlichen Rente mit einem Kapitalstock zu stabilisieren. Doch was verbirgt sich hinter den Plänen? Und müssen die gesetzlich Rentenversicherten nun fürchten, dass Geld verzockt wird?
Wo die 'Fokusgruppe Altersvorsorge' die größten Hemmnisse für die Verbreitung zusätzlicher Altersvorsorge sieht und wie sich die Corona-Krise auf das Vorsorge-Verhalten ausgewirkt hat.
Die Deutschen brauchen zusätzliche Altersvorsorge. Damit private Zusatzvorsorge attraktiver wird, sollte eine Fokusgruppe Empfehlungen erarbeiten. Nun liegen Ergebnisse vor.
Eine aktuelle Studie zeigt, dass tradierte Geschlechterrollen immer noch eine bedeutende Rolle bei der Altersvorsorge spielen. Insbesondere in den westlichen Bundesländern verlassen sich Frauen in Bezug auf ihre Altersvorsorge auf ihre Partner.
Das Durchschnittsalter für den Beginn der Altersvorsorge sinkt in Deutschland. Laut einer YouGov-Studie hat sich das Durchschnittsalter derjenigen, die erstmals eine Altersvorsorge oder ein Investment abschließen, innerhalb der letzten zehn Jahre um 1,5 Jahre verringert. Im Jahr 2012 lag das Durchschnittsalter bei 36,9 Jahren, während es nun bei 35,4 Jahren liegt.
Weder die aktuelle Zinssituation noch die Inflation sorgen dafür, dass sich die Sparerinnen und Sparer in Deutschland verstärkt mit ihrer privaten Altersvorsorge auseinandersetzen, auch wenn vielen durchaus bewusst ist, dass es eigentlich nötig ist.
Mehr als jeder dritte deutsche Rentner erhält eine gesetzliche Rente unterhalb der Grundsicherung. Das zeigen aktuelle Zahlen des Bundesarbeitsministeriums. Rund 6,8 Millionen Ruheständler lagen demnach im Jahr 2021 unterhalb der Grenze.
Die Bundesregierung hat den Grundfreibetrag für Rentnerinnen und Rentner erhöht: Das wirkt sich auch positiv für die Ruheständler aus. Rund 195.000 Personen werden 2023 erstmals keine Steuern zahlen müssen. Zugleich führt die Renten-Erhöhung aber dazu, dass auch mehr Neurentner vom Fiskus zur Kasse gebeten werden.
Die Bundesregierung bereitet derzeit eine Rentenreform vor, die gemeinhin unter dem Begriff „Aktienrente“ bekannt ist. Doch was verbirgt sich dahinter? Was bisher bekannt ist.
Der Grundrentenzuschlag (Grundrente) wurde „erfolgreich eingeführt“ wie Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, betonen. Wieviele Rentner den Zuschlag bekommen und wie hoch er im Durchschnitt ist.
'Welche privaten Versicherungen gehören Ihrer Meinung nach unbedingt zu einer guten Absicherung? Welche Versicherungen sollte man in einem Haushalt unbedingt haben?' - So lautete eine Frage im Finanzkompetenz-Report 2022. Wie die Deutschen antworteten.
Der Jahreswechsel 2022/23 bringt eine Reihe gesetzlicher Änderungen mit sich. Das gilt auch für die Altersvorsorge. 4 Punkte, die für den Ruhestand von Bedeutung sein können und sich zum 01. Januar 2023 ändern.
Immer mehr Menschen leiden an der hohen Inflation und explodierenden Energiekosten - das wirkt sich auch auf die betriebliche Altersvorsorge aus. Die Zahl der Beitragsfreistellungen und Anträge auf vorzeitige Auflösung in der Sparte bAV habe sich im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, berichtet die DCS Deutsche Clearing-Stelle anhand des betreuten Bestandes. Doch das empfiehlt sich oft nicht.
Deutsche Rentner können für 2023 auf eine Erhöhung des Altersgeldes hoffen. So könnten die Altersbezüge im kommenden Jahr um 3,5 Prozent im Westen und im Osten der Republik um 4,2 Prozent steigen.
Mehr als jeder Vierte Rentner in Deutschland verfügt über weniger als 1.000 Euro Einkommen im Alter. Insbesondere Frauen sind von solchen 'Mini-Renten' betroffen.
Ein Drittel derjenigen, die keine Riester-Rente abgeschlossen haben, begründet das mit den Kosten für die Riester-Produkte. Doch auch fehlende Informationen, zu viel Bürokratie und zu wenig Förderung werden genannt.
Die Lebenserwartung in Deutschland ist nahezu unverändert. Für neugeborene Mädchen liegt diese aktuell bei 83,38 Jahren und für neugeborene Jungen bei 78,54 Jahren. Am kürzesten leben in Sachsen-Anhalt geborene Jungen. Sie sterben laut Statistik mit 76,18 Jahren, in Baden-Württemberg werden die jungen Jungen statistisch mehr als drei Jahre älter.
Die durchschnittliche Rentenbezugsdauer in der gesetzlichen Rentenversicherung ist auch 2021 erneut gestiegen. 21,72 Jahre lang bezogen Ruheständler demnach ihre Altersrente im Schnitt.
Die Erwerbstätigkeit von Frauen nimmt zu. Das wirkt sich auch positiv auf ihre zu erwartende Rente aus, wie neue Zahlen der Deutschen Rentenversicherung Bund zeigen.