Unfallversicherung (3)

Viele freuen sich, wenn sie Bastelarbeiten oder handwerkliche Tätigkeiten, die zu Hause anfallen, selbst erledigen können. Eine neu veröffentlichte Broschüre zeigt, wie man dabei unfallfrei bleibt.

Wenn im Herbst die Tage kälter und kürzer werden, nehmen auch die Krankheiten wieder zu. Viele Menschen wollen dennoch am Alltag teilhaben und helfen mit Medikamenten nach. Speziell am Steuer ist das nicht ohne Risiko: Viele Verkehrsunfälle werden durch Medizineinnahme begünstigt.

Inwieweit ein Schüler, der von einem seiner Mitschüler in der Schule gestoßen wurde und sich dadurch verletzte, durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt ist, zeigt ein aktuelles Gerichtsurteil.

Patienten in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitations-Einrichtungen, für die die gesetzliche Krankenkasse oder die gesetzliche Rentenversicherung bestimmte Leistungen übernimmt, stehen unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Allerdings ist der Schutz lückenhaft.

In der Regel sind Arbeitnehmer auf ihrem Arbeitsweg nicht gesetzlich versichert, wenn für die Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstelle ein Umweg genommen wird. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, wie bei Eltern, die ihre Kinder auf dem Arbeitsweg mit in die Schule nehmen.

Handwerker sind oft hohen körperlichen Belastungen ausgesetzt. Besonders der Rücken und die Kniegelenke sind davon betroffen. Doch jeder kann selbst dafür sorgen, dass das Risiko, deswegen einen Gesundheitsschaden zu erleiden, möglichst gering bleibt.

Wer von seinem Arbeitgeber ins Ausland geschickt wird, um zu arbeiten, sollte sich nicht nur erkundigen, inwieweit er dort gesetzlich kranken- und unfallversichert ist, sondern auch, ob dort der bisherige Versicherungsschutz bestehender privater Versicherungsverträge weiter gilt.

In vielen Fällen kann ein Schaden finanziell beglichen werden. Doch nicht immer reicht die reine finanzielle Unterstützung aus. Viele Versicherer bieten daher in den verschiedensten Bereichen nicht nur eine finanzielle, sondern auch eine persönliche Hilfe an.

Jedes Jahr müssen rund 900.000 Arbeitnehmer wegen eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit ärztlich behandelt werden. Dabei lassen sich nach Expertenmeinung diese Gesundheitsrisiken oftmals ohne größeren Aufwand auf ein Minimum reduzieren.

Für Kinder gibt es im Sommer wohl nichts Schöneres, als am Strand oder Badesee zu toben. Dass dabei auch Gefahren lauern, kann bei Spiel und Spaß schnell vergessen werden. Immerhin acht Prozent aller Eltern mussten ihr Kind schon einmal aus einer gefährlichen Situation im oder am Wasser retten, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag eines großen Versicherers ergab.

Wie können Eltern ihre Kinder gegen bleibende Gesundheitsschäden absichern? Viele Experten raten zu einer Invaliditätsversicherung – sie bietet unabhängig von der Ursache für die Beeinträchtigung Schutz. Eine Unfallversicherung zahlt hingegen nur, wenn auch tatsächlich ein Unfallereignis die Verletzung bewirkt hat.