PKV (2)

Die Bundesbürger müssen immer höhere Beträge für Zahnersatz ausgeben, wie aus aktuellen Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht. Viele gehen nicht zum Zahnarzt, weil sie die hohen Kosten fürchten. Helfen kann eine Zahnzusatzversicherung.

Ab November informieren viele private Krankenversicherer ihre Patienten, wie sich die Prämien im kommenden Jahr gestalten werden. Das ruft auch unseriöse Geschäftemacher auf den Plan. Der PKV-Verband warnt dieser Tage erneut vor unseriösen Werbe-Anrufen, bei denen Krankenversicherte zu einem Wechsel in einen anderen Tarif bewogen werden sollen. ...

Die Krankenkassen leisten für Zahnersatz nur noch einen geringen Zuschuss. Mit bitteren Konsequenzen: immer mehr Menschen sind bereit einen Kredit aufzunehmen, wenn sie Zähne verlieren. Das muss nicht sein. Eine Zahnzusatzversicherung kann hier Abhilfe schaffen! ...

Wer eine private Krankenversicherung abschließen will, kann das seit einigen Jahren auch bei einem ausländischen Anbieter tun, in Fachkreisen EWR-Dienstleister genannt. Diese werden seit einiger Zeit sehr intensiv im Internet beworben. Aber Vorsicht: die Tarife haben oft Leistungslücken, die daran zweifeln lassen, ob es sich überhaupt um einen vollwertigen Krankenversicherungs-Schutz handelt. ...

In den letzten Wochen haben sich wieder verstärkt Versicherungskunden darüber beschwert, dass sie Anrufe von sogenannten Tarifoptimierern erhalten. Diese versprechen Prämienersparnisse von bis zu 40 Prozent bei Wechsel in einen anderen Tarif. Das Problem: Seriös sind die Anrufe in der Regel nicht! Sogar der PKV-Dachverband hat schon gewarnt, leichtsinnig sensible Informationen weiterzugeben. ...

Wenn Kinder erwachsen werden, müssen sie auch in der privaten Krankenversicherung voll zahlen. Vorausgesetzt natürlich, es gibt keinen preiswerten Ausbildungs- oder Studententarif. Sollte ein solches günstiges Angebot vorhanden sein, muss die Versicherung in ihrem Anschreiben darüber informieren. Darauf hat jetzt das Oberlandesgericht München (OLG) bestanden (Az.: 25 U 945/15). ...

Wenn ein Krankenversicherer seine Prämie erhöht, haben Privatpatienten ein zweimonatiges Sonderkündigungsrecht ab dem Zeitpunkt, zu dem sie über den neuen Beitrag informiert werden. Das lockt gerade in der Zeit des Jahreswechsels unseriöse Telefonbetrüger, die einen vermeintlichen Versicherungsschutz zu Schnäppchenpreis versprechen. Vor solchen Machenschaften warnt aktuell der Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. als Interessenvertretung der ...

PKV: Der Herbst ist für wechselwillige Versicherte einer privaten Krankenversicherung besonders interessant. Wollen sie den Anbieter wechseln, muss das Kündigungsschreiben häufig drei Monate vor Beendigung des Versicherungsjahres den Versicherer erreichen. Auch Prämienanhebungen werden den Kunden meist im November mitgeteilt – und bewirken ein außerordentliches Kündigungsrecht.

Private Krankenversicherung: Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hat die Rechte von Privatpatienten in der Pflegeversicherung gestärkt. Demnach ist eine Erhöhung der Pflegestufe auch rückwirkend möglich, wenn der Versicherer nicht ausreichend beraten hat. Allerdings ist das Urteil noch nicht rechtskräftig (Az. L 10 P 134/14)

PKV: Seit dem Jahr 2009 haben Krankenversicherte das Recht, bei ihrem derzeitigen Anbieter in einen günstigeren Tarif zu wechseln, wenn dieser einen ähnlichen Leistungsumfang bereit hält. Das verspricht für ältere Versicherungsnehmer Beitragsersparnisse. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin erklärt nun, welche Voraussetzungen für einen solchen Tarifwechsel erfüllt sein müssen.

Wenn ein Versicherungsunternehmen seinen Sitz in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union hat, darf es auch deutschen Bürgern vom Ausland aus eine private Krankenvollversicherung anbieten. In diesem Zusammenhang spricht man von sogenannten EWR-Dienstleistern (Europäischer Wirtschaftsraum). Und tatsächlich werben in den letzten Jahren vermehrt ausländische Versicherer um deutsche Privatpatienten.

Private Krankenversicherung: Privatpatienten haben das Recht, in einen günstigeren Tarif der eigenen Versicherung mit ähnlichem Leistungsumfang zu wechseln, falls ein solcher existiert. Und tatsächlich kann man dabei -abhängig vom Anbieter- mitunter Prämien sparen. Aber Vorsicht: Ein solcher Wechsel sollte nicht voreilig erfolgen, sondern nur nach Abwägung der Vor- und Nachteile!

Privat Krankenversicherte sind verpflichtet, die an ihre Versicherung eingereichten Arztrechnungen auf Plausibilität zu prüfen. Wurden vom Arzt Behandlungen abgerechnet, die gar nicht erbracht worden sind, darf die Versicherung Erstattungsleistungen zurückverlangen und der Patient bleibt auf den Kosten sitzen. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichtes München hervor.

Die Rechengrößen in der Sozialversicherung steigen 2015 auf breiter Front an. Der Zugang zur privaten Krankenversicherung wird weiter erschwert und ist ab Januar erst ab einem Einkommen von über 4.575 Euro möglich.

Wenn Menschen krank sind, greifen sie schnell zu Tabletten. Ein einflussreicher Mediziner fordert nun, alternativ auch einfachere Formen der Behandlung zu integrieren. Gerade bei Zivilisationskrankheiten könnten Sport und gesunde Ernährung viel bewirken.

Im Internet finden sich vielfach Werbeanzeigen, die eine private Krankenversicherung für 59 Euro Monatsbeitrag versprechen. Auch auf seriösen Seiten wie etwa Spiegel Online oder n-tv sind die Anzeigen zu finden. Doch vertrauenswürdig sind diese Angebote nicht, wie aktuell der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) warnt.

Im ersten Quartal 2014 wurden in der gesetzlichen Krankenversicherung 270 Millionen Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Wohin das Geld geflossen ist und wo der größte Kostenblock liegt, gab jüngst das Bundesministerium für Gesundheit bekannt.