Steuern

Seit Jahresbeginn gilt die Aktivrente: Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat, kann zusätzlich zur Rente steuerfrei arbeiten. Doch nicht jede Tätigkeit ist begünstigt – und bei Hinterbliebenenrenten ist Vorsicht geboten. Was Rentnerinnen und Rentner jetzt wissen sollten.

Zum Jahresbeginn 2026 treten zahlreiche finanzielle Neuerungen in Kraft, die Beschäftigte, Familien und Immobilieneigentümer betreffen. Höhere Rechengrößen in der Sozialversicherung, erweiterte Fördermöglichkeiten in der Altersvorsorge sowie neue Vorgaben für Immobilien und Energie prägen die Rahmenbedingungen.

Das Jahresende naht – ein idealer Zeitpunkt, um die Steuerlast für 2024 zu optimieren. Besonders für Selbstständige und Freiberufler bietet die Rürup-Rente eine interessante Möglichkeit, steuerlich begünstigt fürs Alter vorzusorgen. Durch flexible Zuzahlungen lassen sich noch kurz vor Jahreswechsel Steuern sparen.

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) drängt auf eine Steuersenkung. So soll der Grundfreibetrag steigen. Hintergrund ist die außergewöhnlich hohe Inflation und die daran orientierte Anpassung des Bürgergelds.

Die Bundesregierung hat den Grundfreibetrag für Rentnerinnen und Rentner erhöht: Das wirkt sich auch positiv für die Ruheständler aus. Rund 195.000 Personen werden 2023 erstmals keine Steuern zahlen müssen. Zugleich führt die Renten-Erhöhung aber dazu, dass auch mehr Neurentner vom Fiskus zur Kasse gebeten werden.

Jeden Tag überweisen Schaden- und Unfallversicherer stolze 120 Millionen Euro an Schadenszahlungen an ihre Kunden. Aber muss dieses Geld auch versteuert werden? Dies ist abhängig vom jeweiligen Einzelfall, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in einer aktuellen Pressemeldung berichtet. ...